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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0006602006 660200 -   € -   €
 
 
 

mg technologies Marketperformer


17.11.2003
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von mg technologies (ISIN DE0006602006 / WKN 660200) nach wie vor mit "Marketperformer" ein.

Wie auch in den Vorquartalen sei der Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2003 von einer weiterhin schwachen Weltkonjunktur sowie einem starken Euro/Dollar-Verhältnis geprägt gewesen. Zusätzlich hätten aber auch Sondereffekte aus Restrukturierungsmaßnahmen, Unternehmensverkäufen und dem Managementwechsel belastet. Wegen der Umstellung des Geschäftsjahresende vom 30.09. auf den 31.12. im laufenden Jahr sei ein Vergleich der Quartalszahlen mit den Vorjahreswerten nur schwer möglich.

Der Umsatz habe um 16,7% auf 2 Mrd. Euro nachgegeben und habe unter den Erwartungen gelegen. Das Vorsteuerergebnis sei um 83,9% auf 23,3 Mio. Euro und der Quartalsüberschuss um 83% auf 14,1 Mio. Euro rückläufig gewesen. Im Berichtszeitraum sei der Auftragseingang in der mg engineering-Gruppe um 10,7% auf 2,8 Mrd. Euro zurückgegangen. Für den Konzernumbau würden für 2003 Belastungen von 415 Mio. Euro prognostiziert. Der Vorsteuerverlust solle bei 150 bis 170 Mio. Euro liegen. Für 2005 werde eine Steigerung der Umsatzrendite auf 5% angestrebt. Das Management erwarte künftig eine operative Geschäftsbelebung.


Das Unternehmen habe sich zum 30. Juni von seinen Aktivitäten auf dem Gebiet des schweren Stahlbaus getrennt. Erwerber seien in dieser Branche erfahrene Investoren, die beabsichtigen würden, die Geschäfte weiterzuführen und die Arbeitsplätze zu erhalten. Damit habe der Konzern den Rückzug aus einem Bereich angetreten, der nicht zu den Kernaktivitäten gehört und in der Vergangenheit hohe Verlust verursacht habe. Die Transaktion werde im laufenden Geschäftsjahr zu einer Ergebnisbelastung von rd. 20 Mio. Euro führen.

Im Rahmen der strategischen Neupositionierung des Unternehmens werde die Zwei-Säulen-Strategie aufgegeben. Die Chemiesparte solle 2004 verkauft werden und es erfolge die Fokussierung auf den Anlagenbau. Mit dem Verkaufserlös der Chemiesparte mg chemical group, die sich aus den Gesellschaften Dynamit Nobel und Solvadis zusammensetze, sollten die Schulden reduziert und die Anlagenbausparte gestärkt werden. Der Anlagenbau solle regional insbesondere in den USA und in Asien ausgebaut werden. Im Großanlagenbau müssten noch große Anstrengungen zur Optimierung der Sparte unternommen werden. Für den Verkauf von Dynamit Nobel werde mit Erlösen in Höhe von mindestens 2,5 Mrd. Euro gerechnet.

Beeinflusst durch das schwache Konjunkturumfeld und den starken Euro seien die Quartalszahlen schlecht ausgefallen, durch die Umstellung des Geschäftsjahres auf das Kalenderjahr sei ein Vergleich mit den Vorjahreswerten jedoch schwierig. Durch den geplanten Verkauf der Chemiesparte könne die Fokussierung auf den Anlagenbau erfolgen, die finanziellen Ressourcen könnten nun gebündelt in diesem Bereich eingesetzt werden. Das laufende Jahr sowie das Jahr 2004 würden durch den Konzernumbau und die damit anfallenden Sonderaufwendungen gekennzeichnet sein. Ein erfolgreicher Unternehmensumbau könnte zu einem interessanten Maschinen- und Anlagenbauunternehmen führen, konkrete Nachrichten zum Verkauf der Chemiesparte bzw. zu Akquisitionen im Anlagenbau erwarte man nicht vor Sommer 2004.

Nach Erachten der Analysten der Stadtsparkasse Köln sind die positiven Aussichten weitgehend im Kurs eingepreist, daher bestätigen sie ihre Einschätzung "Marketperformer" für die mg technologies-Aktie.




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